die ewigkeit

 

"Herr, ich schaue zurück in den Jahren und denke an das Jahr 1959, das Jahr in dem ich geboren wurde. Es sind viele Jahre vergangen seit dem. Ich denke an den Tagen wo ich nach dem Karussell ins Bett ging und an die langweiligen Vormittage der Primarschule weil der Stundenplan am Nachmittag war. Ich denke an den tiefen Kummer der mich in der Nacht überkam, als ich alleine, mit dreizehn im Bett lag und über den Tod meines Vaters nachdachte. Ich denke, Vater, an der Angst vor dem Tode die ich im Militär erlebte, jedes Mal wenn ich abspringen musste. In denke an mein spöttisches Gesicht, welches ich vor den Absprüngen aufsetzte; mehr eine Herausforderung weil ich den Terror vor dem Tod ersticken musste. Heute finde ich mich mit dir, mein Gott und Vater, meditieren. Du bist eine besondere Person, ganz anders als diejenigen, die man in der Welt sieht und mit denen man Verkehrt. Ich erhebe meinen Blick und bewundere den blauen Himmel, welcher oft meinen anflehenden Blick um deine Hilfe aufgenommen hat. Dein Himmel hat mich jeden Tag dieses Lebens begleitet und ich glaube, dass er deine Macht bezeugt. Oft habe ich mich still am Strand gesetzt und den Horizont beobachtet, wie er das Blau des Meeres und des Himmels zusammenschmilzt. Dort habe ich deine Unermesslichkeit erahnt, welche mehr ein Gefühl ist als eine definitive Idee. Ich würde gerne von Dir wissen, Herr, was Du über die Ewigkeit denkst. Ich möchte besser verstehen, wie ich diese wunderbare Wahrheit meines Lebens auf eine definitive und unauflösliche Art mein machen kann. In mir besteht ein Kampf, mein Vater, zwischen das was mein Verstand immer geglaubt hat und das was du mir durch die Bibel offenbart hast. In mir besteht also ein Kampf zwischen dem Tod, dem Schmerz, dem Egoismus und der Angst und zwischen meinem Zustand als ewige Person, die niemals sterben wird."


"Es ist klar, dass mein Gesichtspunkt sehr verschieden von deinem ist, denn du bist in einem bestimmten Jahr geboren, ich hingegen, habe immer existiert.
Du lebst und bist in einer Welt aufgewachsen welche im Tod, in der Unbeständigkeit und in der Lüge eingetaucht ist.
Ich habe das Leben des Mensches erfunden. Ich bin standhaft in den Jahrhunderten und ich bin die Wahrheit.
Es gibt eine sachliche Schwierigkeit dir eine Wirklichkeit mitzuteilen, welche so verschieden ist von dem was du gewohnt bist zu sehen auf der Erde.
Ich lade dich trotzdem ein deine Gedanken anzuhalten. Halte die Zeit in deinem Sinn an, ergreife mit den Gedanken diesen Augenblick von Leben, schaue ihn mit deinen Augen an, atme ihn mit den Lungen, öffne den Verstand für diese Realität, betrachte diese Wirklichkeit: Du lebst! Du existierst! Du bist!
Denke nun, dass dieser Augenblick für immer dauern wird, schließe alle Gedanken aus, die dich normalerweise beunruhigen und dich unbeständig machen.
Schaffe einen Platz in deinem Verstand für mein Versprechen, dass ich, der Herr, der Allmächtigen, der Schöpfer des Himmels, der Sonne, des Meeres und der Sternen auch dich erschaffen habe: Deine Seele ist in meiner Hand und niemand kann sie mir wegnehmen!
Siehe, das ist die Ewigkeit. Je mehr du mich kennen lernen wirst und in Verbindung mit mir leben wirst, desto mehr wirst du auf dieser Erde die Ewigkeit genießen können. Nichts was aus dem Menschen stammt, kann dir die Ewigkeit geben.
Überlege mal, dies wollte ich mitteilen als ich gesagt habe: "Habt Frieden, ich habe die Welt besiegt!"
Alle Menschen auf der Erde sind vom Tod bedingt, denn sie kennen meine Errettung nicht.
Doch du hast den Tod gewonnen weil ich ihn für dich besiegt habe.
Habe keine Angst, vertraue auf mich mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzem Denken. Besiege die Unsicherheiten und fordere durch deinen Glauben in mir das Gesetz dieser Welt heraus!
Ergreife mit Kraft meine Versprechen, rufe mich jeden Tag deines Lebens an und du wirst die Kraft, die die Welt besiegt hat, erleben. Du wirst mit deiner eigenen Erfahrung kennen lernen was es heisst, in einem ewigen Zusammenhang zu bestehen, auch wenn du an einem Ort lebst, die Erde, in welchem alle eine zeitlich beschränkte Existenz führen".

 

"Ja, mein Herr, ich will an deinem Wort glauben. Ich möchte dich bitten meine Gedanken zu ändern, so dass dein Geist diese von sterblichen zu unsterblichen Gedanken verwandelt. Auf dieser Art werden sich meine Gedanken und meine Handlungen in einem ewigen Zusammenhang entfalten und werden von den Schwierigkeiten dieser armen, gottlosen Gesellschaft nicht erstickt bleiben."